15 besondere Weihnachtskekse Rezepte – ausgefallen & einfach
Von Alltagsteller Redaktion · Veröffentlicht am
Du suchst besondere Weihnachtskekse? Entdecke 15 ausgefallene Weihnachtskekse Rezepte mit Schokolade, Pistazien, Orange, Marzipan und mehr.

Vanillekipferl, Butterplätzchen und Zimtsterne gehören für viele einfach zu Weihnachten. Aber manchmal darf auf dem Plätzchenteller auch etwas stehen, das nicht jedes Jahr gleich aussieht.
Diese 15 besonderen Weihnachtskekse kombinieren klassische Weihnachtsaromen mit Schokolade, Pistazien, Orange, Cranberry, Marzipan oder Espresso. Viele Ideen basieren auf einfachen Mürbeteigen oder bekannten Klassikern und bekommen erst durch Füllung, Glasur oder Topping ihren besonderen Charakter.
Wenn du zwischen den traditionellen Plätzchen ein paar neue Sorten ausprobieren möchtest, findest du hier eine abwechslungsreiche Auswahl für Keksdose, Plätzchenteller und Geschenkbox.
15 besondere Weihnachtskekse Rezepte – ausgefallen & einfach
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Weihnachtsplätzchen mal anders.
Schoko-Orangen-Plätzchen
Schokolade und Orange gehören zu den Kombinationen, die sofort nach Winter schmecken. Fein abgeriebene Orangenschale kommt direkt in einen einfachen Schoko-Mürbeteig und bringt viel Aroma, ohne den Teig unnötig weich zu machen.
Nach dem Backen kannst du eine Seite der Kekse in dunkle Schokolade tauchen. Auf einem gemischten Weihnachtsteller bilden sie einen schönen Kontrast zu hellen Sorten.
- Dunkle Schokolade
- Bio-Orangenschale
- Vanille
- Eine kleine Prise Salz
Pistazien-Cranberry-Kekse
Grüne Pistazien und rote Cranberries sehen fast von selbst weihnachtlich aus. Hebe beides grob gehackt unter einen hellen Butterteig.
Kleinere Stücke verteilen sich gleichmäßiger und die Kekse lassen sich leichter formen. Wenige dünne Linien aus weißer Schokolade machen sie nach dem Auskühlen noch festlicher.
Espresso-Schoko-Cookies
Kakao und wenig Espressopulver geben diesen Cookies ein kräftiges Aroma. Der Espresso soll die Schokolade intensivieren und nicht den ganzen Keks nach Kaffee schmecken lassen.
Kleine Stücke dunkler Schokolade passen besonders gut dazu. Etwas Puderzucker sorgt nach dem Auskühlen für einen winterlichen Look.
Marzipan-Mandel-Plätzchen
Etwas Marzipanrohmasse wird direkt in den Teig gearbeitet. Dadurch bekommen die Kekse ein deutliches Mandelaroma und bleiben etwas weicher als klassische Butterplätzchen.
Vor dem Backen kannst du sie mit Mandeln oder Mandelblättchen dekorieren. Auch eine dünne Schokoladenschicht auf der Unterseite passt gut.
Spekulatius-Cookies mit weißer Schokolade
Spekulatiusgewürz macht auch einen einfachen Cookie-Teig schnell weihnachtlich. Zimt, Kardamom, Nelke und Muskat bekommen durch weiße Schokolade einen milden Gegenpol.
Verwende die Schokolade in kleinen Stücken oder als dünne Dekoration, damit die Gewürze erkennbar bleiben.
Spekulatius lieber als Dessert verwenden →
Engelsaugen mit Johannisbeergelee
Mit kräftig rotem Johannisbeergelee wirken Engelsaugen auch auf einem modernen Plätzchenteller besonders schön. Das säuerliche Gelee bildet einen guten Kontrast zum süßen Mürbeteig.
Die Mulde groß genug für die Füllung formen, aber nicht bis zum Boden drücken. Eine eher dicke Füllung läuft beim Backen weniger leicht über.
Zum ausführlichen Engelsaugen-Rezept →Pistazien-Spitzbuben
Gib fein gehackte Pistazien in den Teig oder bestreiche den oberen Rand nach dem Backen dünn mit Schokolade und streue die Pistazien darüber.
Himbeer- oder Johannisbeermarmelade sorgt für einen kräftigen roten Kontrast.
Zum klassischen Spitzbuben-Rezept →Vanillekipferl mit Orange
Manchmal braucht ein Klassiker nur eine kleine Veränderung. Fein abgeriebene Orangenschale ergänzt Butter, Mandeln und Vanille, ohne den typischen Kipferlgeschmack zu verdecken.
Die Schale sparsam dosieren und die gebackenen Kipferl wie gewohnt in Vanille-Puderzucker wenden.
Zum klassischen Vanillekipferl-Rezept →Schoko-Crinkle-Cookies
Vor dem Backen werden die Teigkugeln großzügig in Puderzucker gewälzt. Im Ofen reißt die helle Oberfläche auf und der dunkle Schokoladenteig wird sichtbar.
Den Teig vor dem Formen gut kühlen. Zu warmer Teig lässt sich schlecht rollen und läuft stärker auseinander.
Kokosmakronen mit dunkler Schokolade
Tauche die Unterseite ausgekühlter Makronen in dunkle Schokolade oder ziehe dünne Linien darüber. Die leicht herbe Schokolade gleicht die süße Kokosmasse aus und sorgt für einen deutlichen Farbkontrast.
Zum saftigen Kokosmakronen-Rezept →
Pistazien-Spritzgebäck
Backe klassisches Spritzgebäck und tauche eine Hälfte nach dem Auskühlen in dunkle Schokolade. Fein gehackte Pistazien kommen auf die noch weiche Schicht.
Für eine gemischte Dose kannst du einen Teil klassisch lassen und nur einige Stücke dekorieren.
Zum klassischen Spritzgebäck-Rezept →Zitronen-Schneeball-Plätzchen
Ein heller, zitroniger Teig wird zu kleinen Kugeln geformt und nach dem Backen großzügig mit Puderzucker bedeckt. Die Zitrone bringt Frische zwischen Schokolade, Zimt und Marzipan.
Für deutliches Aroma besser fein abgeriebene Zitronenschale als viel Saft verwenden, damit der Teig nicht zu weich wird.
Salzkaramell-Schoko-Plätzchen
Kleine Schokokekse bekommen nach dem Backen eine feste Karamellfüllung oder etwas Karamellcreme in die Mitte. Ganz zum Schluss reicht eine sehr kleine Prise grobes Salz.
Das Salz soll das Karamellaroma verstärken und nicht selbst dominant schmecken.
Lebkuchen-Cookies mit Schokolade
Wer Lebkuchengewürz liebt, aber keine klassischen Formen backen möchte, verarbeitet Zimt, Ingwer, Nelke, Kardamom und dunkle Schokolade in weichen Cookies.
Die Mitte darf beim Herausnehmen noch etwas weich wirken. Auf dem Blech ziehen die Cookies weiter nach.
Zum klassischen Lebkuchen-Rezept →Himbeer-Pistazien-Plätzchen
Ein heller Mürbeteig wird mit Himbeermarmelade gefüllt und mit gehackten Pistazien dekoriert. Das kräftige Rot zusammen mit dem Grün wirkt automatisch weihnachtlich.
Unterschiedlich große Pistazienstückchen und leicht sichtbare Marmelade dürfen bewusst handgemacht aussehen. Nach Wunsch ergänzt wenig weiße Schokolade die Dekoration.

Welche Sorten passen zusammen?
Du musst nicht alle 15 Varianten gleichzeitig backen. Für einen abwechslungsreichen Teller reichen oft vier bis sechs Sorten: ein heller Klassiker wie Vanillekipferl, ein gefülltes Plätzchen wie Engelsaugen, ein dunkler Schoko-Cookie, etwas Fruchtiges, Kokosmakronen und eine auffällige Pistazien-Variante.
Der besondere Look entsteht häufig erst nach dem Backen. Tauche nur eine Hälfte in Schokolade, hacke Pistazien unterschiedlich fein und wähle Marmelade mit kräftiger Farbe. Nicht jede Sorte braucht dieselbe Dekoration.
Wenn du hauptsächlich klassische Rezepte möchtest, schau dir auch Omas beste Weihnachtsplätzchen an.
Damit die Kekse gut bleiben.
Mürbeteigplätzchen nach dem vollständigen Auskühlen in gut schließenden Dosen lagern. Sehr weiche und knusprige Sorten möglichst trennen, damit keine Feuchtigkeit übergeht.
Stark gewürzte Lebkuchen nicht direkt mit sehr milden Butterplätzchen lagern. Zwischen mehrere Schichten Backpapier legen. Kekse mit empfindlicher Cremefüllung gehören je nach Füllung in den Kühlschrank und sind meist kürzer haltbar.
Noch mehr für die Weihnachtsbäckerei.
Butterplätzchen, Zimtsterne, Vanillekipferl, Spitzbuben, Kokosmakronen, Spritzgebäck, Lebkuchen und Engelsaugen findest du jeweils als ausführliches Rezept.

Gut zu wissen.
Welche Weihnachtskekse sind etwas Besonderes?
Besonders wirken Weihnachtskekse durch ungewöhnliche Kombinationen oder auffällige, aber einfache Dekoration. Pistazie mit Himbeere, Schokolade mit Orange oder Spekulatiusgewürz mit weißer Schokolade sind gute Beispiele.
Welche Sorten eignen sich für eine gemischte Plätzchendose?
Kombiniere unterschiedliche Texturen und Aromen, etwa Vanillekipferl, Engelsaugen, Kokosmakronen, Schoko-Cookies und eine Sorte mit Nüssen oder Pistazien.
Wie früh kann man Weihnachtskekse backen?
Viele trockene Plätzchen lassen sich mehrere Wochen vorher backen, wenn sie vollständig auskühlen und luftdicht gelagert werden. Bei gefüllten oder sehr weichen Sorten hängt die Haltbarkeit stärker von der Füllung ab.
Wie bleiben Weihnachtskekse knusprig?
Lasse sie vollständig auskühlen, bevor sie in eine Dose kommen. Knusprige und sehr weiche Sorten am besten getrennt voneinander lagern.