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WEIHNACHTSREZEPTE · ENGELSAUGEN

Engelsaugen Rezept: mürbe Plätzchen mit Marmelade

Praktisch getestet: Zutatenmengen, Zubereitung, Garzeit und Portionen wurden von der Alltagsteller Redaktion geprüft. So testen wir unsere Rezepte.

Engelsaugen einfach selber backen: mürber Teig, fruchtige Marmelade und schöne Mulden, die beim Backen ihre Form behalten. Perfekt für Weihnachten.

37 Min. aktivAktiv · plus Kühlzeitetwa 30–35 StückMengeEinfachSchwierigkeit
Mürbe Engelsaugen mit roter Marmelade auf einem weihnachtlichen Plätzchenteller

Engelsaugen verbinden einen mürben, buttrigen Teig mit einer kleinen Portion fruchtiger Marmelade. Rote Himbeer- oder Johannisbeerfüllung sieht besonders festlich aus, Aprikose funktioniert aber ebenso gut.

Damit die Mulden sichtbar bleiben und die Marmelade nicht über das Blech läuft, wird der Teig gut gekühlt, in kleine Kugeln geteilt und nur sparsam gefüllt. Die Plätzchen sollen beim Backen hell bleiben und nur an den Rändern sanft Farbe bekommen.

Noch mehr Sorten findest du bei Omas besten Weihnachtsplätzchen .

Wenn du fruchtige Plätzchen magst, probiere auch unsere mürben Spitzbuben mit Marmelade .

Für den gemischten Plätzchenteller passen dazu zarte Vanillekipferl .

SCHRITT FÜR SCHRITT

So einfach geht’s.

  1. 01

    Mürbeteig herstellen

    Mehl, Puderzucker, Vanille und Salz vermischen. Kalte Butter in kleinen Stücken und die Eigelbe hinzufügen. Alles nur so lange kneten, bis ein glatter, formbarer und nicht klebriger Teig entsteht.

    Zutaten für Engelsaugen mit Mürbeteig und roter Marmelade
    Kalte Butter und eine dicke Konfitüre helfen bei Form und Füllung.
  2. 02

    Teig kühlen

    Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und etwa 45 Minuten kalt stellen. Eine flache Form kühlt schneller als eine große Kugel und hilft den Plätzchen später, ihre Form zu behalten.

    Gekühlter Mürbeteig für Engelsaugen vor dem Formen
    Als flache Scheibe kühlt der Mürbeteig schneller und gleichmäßiger.
  3. 03

    Backofen vorbereiten

    Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

  4. 04

    Kugeln formen

    Vom gekühlten Teig kleine Portionen von ungefähr 15–18 g abnehmen, zu Kugeln rollen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Leichte Unterschiede in der Größe sind kein Problem.

  5. 05

    Mulden eindrücken

    Mit einem Kochlöffelstiel, kleinen Messlöffel oder Finger eine deutliche Mulde in jede Kugel drücken, ohne den Teig vollständig zu durchstoßen. Die Vertiefung lieber etwas tiefer formen, weil sie beim Backen zurückgeht.

    Geformte Engelsaugen mit tiefen Mulden vor dem Füllen
    Die Mulden etwas tiefer formen, weil sie beim Backen wieder flacher werden.
  6. 06

    Marmelade einfüllen

    Konfitüre glattrühren und in jede Mulde ungefähr einen halben Teelöffel geben. Nicht bis zum Rand überfüllen, da die Marmelade im Ofen flüssiger wird.

  7. 07

    Hell backen

    Die Engelsaugen etwa 10–12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Unterseite und die Ränder leicht Farbe bekommen, die Oberseite aber noch eher hell ist.

    Frisch gebackene Engelsaugen mit roter Marmelade in der Mitte
    Die Plätzchen bleiben eher hell und bekommen nur leicht goldbraune Ränder.
  8. 08

    Abkühlen lassen

    Die weichen Plätzchen einige Minuten auf dem Blech stabilisieren lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Vollständig auskühlen lassen und nach Wunsch leicht mit Puderzucker bestäuben.

Das Wichtigste

Teig gut kühlen, die Mulden etwas tiefer formen und pro Plätzchen nur etwa einen halben Teelöffel Marmelade verwenden.

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GUT ZU WISSEN

Die kleinen Details.

Diese Hinweise helfen bei Zutaten, Konsistenz und Vorbereitung.

Worauf es bei den Zutaten ankommt

Kalte Butter
Kühle Butter sorgt für einen formstabilen Mürbeteig. Wird der Teig beim Kneten sehr weich, kommt er direkt in den Kühlschrank.
Die passende Marmelade
Eine kräftige, eher dicke Konfitüre oder ein festes Gelee läuft weniger leicht aus der Mulde. Sehr feste Füllung kurz glattrühren oder vorsichtig erwärmen.
Eigelb
Eigelb gibt dem Teig Bindung, Farbe und seine mürbe Struktur. In diesem Mengenverhältnis nicht ersatzlos weglassen.
Puderzucker
Puderzucker verteilt sich schnell im Teig und unterstützt eine feine, zarte Textur.

So gelingt es

Nicht zu lange kneten
Sobald alle Zutaten verbunden sind, aufhören. Langes Kneten erwärmt die Butter und lässt die Plätzchen leichter verlaufen.
Mulden tief genug machen
Eine zu flache Vertiefung verschwindet beim Backen fast vollständig. Klebt das Werkzeug, den Stiel ganz leicht bemehlen.
Sparsam füllen
Die Mulde soll gefüllt, aber nicht überladen sein. Zu viel oder sehr flüssige Marmelade läuft leichter über.
Plätzchen hell lassen
Dunkel gebackene Engelsaugen werden trockener und fester. Nur eine leichte Goldfärbung an den Rändern anstreben.

Varianten

Mit Johannisbeergelee
Die leicht säuerliche Füllung bildet einen schönen Kontrast zum süßen Mürbeteig und bleibt farblich kräftig.
Mit Himbeermarmelade
Konfitüre mit großen Fruchtstücken vor dem Füllen kurz glattrühren.
Mit Aprikose
Aprikosenkonfitüre ergibt eine mildere, goldorange Variante.
Mit Zitronenschale
Wenig fein abgeriebene Bio-Zitronenschale mit dem Teig verkneten, um die buttrige Süße frischer wirken zu lassen.

Aufbewahren

Vollständig ausgekühlte Engelsaugen in einer gut schließenden Plätzchendose kühl und trocken lagern. Zwischen mehrere Lagen Backpapier legen. So halten sie sich gewöhnlich etwa 2–3 Wochen. Sie lassen sich außerdem luftdicht verpackt einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen.

Allgemeine Hinweise zur sicheren Lagerung: Bundeszentrum für Ernährung ↗

HÄUFIGE FRAGEN

Gut zu wissen.

Bei welcher Temperatur werden Engelsaugen gebacken?

Für dieses Rezept verwenden wir 175 °C Ober-/Unterhitze.

Wie lange müssen Engelsaugen backen?

Etwa 10–12 Minuten. Sie sollen eher hell bleiben und nur an den Rändern leicht goldbraun werden.

Warum läuft die Marmelade aus den Engelsaugen?

Häufig wurde zu viel Marmelade verwendet, die Mulde war zu flach oder die Konfitüre sehr flüssig.

Muss der Teig gekühlt werden?

Ja. Die Kühlzeit festigt die Butter und hilft den Plätzchen, beim Backen ihre Form zu behalten.

Welche Marmelade eignet sich am besten?

Himbeere und Johannisbeere passen besonders gut. Auch Aprikose oder Erdbeere funktionieren, wenn die Konsistenz nicht zu flüssig ist.

Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?

Ja. Gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Formen wenige Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, falls er sehr fest ist.

Warum reißt der Teig beim Formen?

Kleine Risse sind normal. Bricht der Teig stark, ist er häufig noch zu kalt oder etwas trocken. Einige Minuten temperieren lassen und dann weiterformen.