Engelsaugen Rezept: mürbe Plätzchen mit Marmelade
Praktisch getestet: Zutatenmengen, Zubereitung, Garzeit und Portionen wurden von der Alltagsteller Redaktion geprüft. So testen wir unsere Rezepte.
Engelsaugen einfach selber backen: mürber Teig, fruchtige Marmelade und schöne Mulden, die beim Backen ihre Form behalten. Perfekt für Weihnachten.

Engelsaugen verbinden einen mürben, buttrigen Teig mit einer kleinen Portion fruchtiger Marmelade. Rote Himbeer- oder Johannisbeerfüllung sieht besonders festlich aus, Aprikose funktioniert aber ebenso gut.
Damit die Mulden sichtbar bleiben und die Marmelade nicht über das Blech läuft, wird der Teig gut gekühlt, in kleine Kugeln geteilt und nur sparsam gefüllt. Die Plätzchen sollen beim Backen hell bleiben und nur an den Rändern sanft Farbe bekommen.
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Wenn du fruchtige Plätzchen magst, probiere auch unsere mürben Spitzbuben mit Marmelade .
Für den gemischten Plätzchenteller passen dazu zarte Vanillekipferl .
So einfach geht’s.
- 01
Mürbeteig herstellen
Mehl, Puderzucker, Vanille und Salz vermischen. Kalte Butter in kleinen Stücken und die Eigelbe hinzufügen. Alles nur so lange kneten, bis ein glatter, formbarer und nicht klebriger Teig entsteht.

Kalte Butter und eine dicke Konfitüre helfen bei Form und Füllung. - 02
Teig kühlen
Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und etwa 45 Minuten kalt stellen. Eine flache Form kühlt schneller als eine große Kugel und hilft den Plätzchen später, ihre Form zu behalten.

Als flache Scheibe kühlt der Mürbeteig schneller und gleichmäßiger. - 03
Backofen vorbereiten
Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
- 04
Kugeln formen
Vom gekühlten Teig kleine Portionen von ungefähr 15–18 g abnehmen, zu Kugeln rollen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Leichte Unterschiede in der Größe sind kein Problem.
- 05
Mulden eindrücken
Mit einem Kochlöffelstiel, kleinen Messlöffel oder Finger eine deutliche Mulde in jede Kugel drücken, ohne den Teig vollständig zu durchstoßen. Die Vertiefung lieber etwas tiefer formen, weil sie beim Backen zurückgeht.

Die Mulden etwas tiefer formen, weil sie beim Backen wieder flacher werden. - 06
Marmelade einfüllen
Konfitüre glattrühren und in jede Mulde ungefähr einen halben Teelöffel geben. Nicht bis zum Rand überfüllen, da die Marmelade im Ofen flüssiger wird.
- 07
Hell backen
Die Engelsaugen etwa 10–12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Unterseite und die Ränder leicht Farbe bekommen, die Oberseite aber noch eher hell ist.

Die Plätzchen bleiben eher hell und bekommen nur leicht goldbraune Ränder. - 08
Abkühlen lassen
Die weichen Plätzchen einige Minuten auf dem Blech stabilisieren lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Vollständig auskühlen lassen und nach Wunsch leicht mit Puderzucker bestäuben.
Teig gut kühlen, die Mulden etwas tiefer formen und pro Plätzchen nur etwa einen halben Teelöffel Marmelade verwenden.
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Diese Hinweise helfen bei Zutaten, Konsistenz und Vorbereitung.
Worauf es bei den Zutaten ankommt
- Kalte Butter
- Kühle Butter sorgt für einen formstabilen Mürbeteig. Wird der Teig beim Kneten sehr weich, kommt er direkt in den Kühlschrank.
- Die passende Marmelade
- Eine kräftige, eher dicke Konfitüre oder ein festes Gelee läuft weniger leicht aus der Mulde. Sehr feste Füllung kurz glattrühren oder vorsichtig erwärmen.
- Eigelb
- Eigelb gibt dem Teig Bindung, Farbe und seine mürbe Struktur. In diesem Mengenverhältnis nicht ersatzlos weglassen.
- Puderzucker
- Puderzucker verteilt sich schnell im Teig und unterstützt eine feine, zarte Textur.
So gelingt es
- Nicht zu lange kneten
- Sobald alle Zutaten verbunden sind, aufhören. Langes Kneten erwärmt die Butter und lässt die Plätzchen leichter verlaufen.
- Mulden tief genug machen
- Eine zu flache Vertiefung verschwindet beim Backen fast vollständig. Klebt das Werkzeug, den Stiel ganz leicht bemehlen.
- Sparsam füllen
- Die Mulde soll gefüllt, aber nicht überladen sein. Zu viel oder sehr flüssige Marmelade läuft leichter über.
- Plätzchen hell lassen
- Dunkel gebackene Engelsaugen werden trockener und fester. Nur eine leichte Goldfärbung an den Rändern anstreben.
Varianten
- Mit Johannisbeergelee
- Die leicht säuerliche Füllung bildet einen schönen Kontrast zum süßen Mürbeteig und bleibt farblich kräftig.
- Mit Himbeermarmelade
- Konfitüre mit großen Fruchtstücken vor dem Füllen kurz glattrühren.
- Mit Aprikose
- Aprikosenkonfitüre ergibt eine mildere, goldorange Variante.
- Mit Zitronenschale
- Wenig fein abgeriebene Bio-Zitronenschale mit dem Teig verkneten, um die buttrige Süße frischer wirken zu lassen.
Aufbewahren
Vollständig ausgekühlte Engelsaugen in einer gut schließenden Plätzchendose kühl und trocken lagern. Zwischen mehrere Lagen Backpapier legen. So halten sie sich gewöhnlich etwa 2–3 Wochen. Sie lassen sich außerdem luftdicht verpackt einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen.
Allgemeine Hinweise zur sicheren Lagerung: Bundeszentrum für Ernährung ↗
Gut zu wissen.
Bei welcher Temperatur werden Engelsaugen gebacken?
Für dieses Rezept verwenden wir 175 °C Ober-/Unterhitze.
Wie lange müssen Engelsaugen backen?
Etwa 10–12 Minuten. Sie sollen eher hell bleiben und nur an den Rändern leicht goldbraun werden.
Warum läuft die Marmelade aus den Engelsaugen?
Häufig wurde zu viel Marmelade verwendet, die Mulde war zu flach oder die Konfitüre sehr flüssig.
Muss der Teig gekühlt werden?
Ja. Die Kühlzeit festigt die Butter und hilft den Plätzchen, beim Backen ihre Form zu behalten.
Welche Marmelade eignet sich am besten?
Himbeere und Johannisbeere passen besonders gut. Auch Aprikose oder Erdbeere funktionieren, wenn die Konsistenz nicht zu flüssig ist.
Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja. Gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Formen wenige Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, falls er sehr fest ist.
Warum reißt der Teig beim Formen?
Kleine Risse sind normal. Bricht der Teig stark, ist er häufig noch zu kalt oder etwas trocken. Einige Minuten temperieren lassen und dann weiterformen.


