Omas beste Weihnachtsplätzchen: 10 klassische Rezepte für Weihnachten
10 klassische Weihnachtsplätzchen wie bei Oma: Butterplätzchen, Vanillekipferl, Zimtsterne, Spitzbuben, Kokosmakronen und mehr.

Zu Weihnachten gehören für viele mehrere Sorten auf den Plätzchenteller: buttrige Ausstecher, mürbe Vanillekipferl, fruchtige Spitzbuben, saftige Kokosmakronen und würzige Zimtsterne. Hier findest du zehn klassische Rezepte mit Zutaten und einer vollständigen Kurzanleitung für jede Sorte.
Du musst nicht alle zehn an einem Tag backen. Schon vier bis sechs Sorten ergeben einen abwechslungsreichen Teller. Die Teige mit Kühlzeit bereitest du am besten zuerst zu; während sie ruhen, kannst du die Kokosmakronen backen.
Omas beste Weihnachtsplätzchen: 10 klassische Rezepte für Weihnachten
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10 Plätzchen zum Nachbacken.
Jede Zutatenliste gilt für eine Sorte. Die Stückzahlen sind Richtwerte und hängen von Größe und Form ab. Du kannst einzelne Rezepte auswählen und brauchst nicht alle zehn Sorten zu backen.
Klassische Butterplätzchen
Das brauchst du
- 300 g Weizenmehl
- 200 g kalte Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
So geht’s
- Mehl, Zucker und Salz vermengen. Kalte Butter in Stückchen und das Ei hinzufügen und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Flach drücken und etwa 45 Minuten kalt stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Fläche etwa 4–5 mm dick ausrollen und Formen ausstechen.
- Auf Backpapier etwa 8–10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Auf dem Blech kurz fest werden lassen und dann auskühlen lassen.
Backtipp: Für genaue Ausroll- und Verzierungstipps gibt es auch unser eigenes Butterplätzchen-Rezept.

Vanillekipferl
Das brauchst du
- 280 g Mehl
- 200 g kalte Butter
- 100 g gemahlene Mandeln
- 80 g Zucker
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
- Zum Wälzen: 80 g Puderzucker und 1–2 Päckchen Vanillezucker
So geht’s
- Mehl, Mandeln, Zucker, Vanille und Salz mischen. Butter in Stücken zugeben und zügig zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 45–60 Minuten kalt stellen.
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kleine Teigportionen zu kurzen Rollen formen, zu Hörnchen biegen und auf ein Blech mit Backpapier legen.
- Etwa 10–12 Minuten backen. Die Kipferl sollen hell bleiben und nur an den Spitzen leicht Farbe bekommen. Puderzucker und Vanillezucker mischen; Kipferl nach wenigen Minuten vorsichtig darin wenden.
Backtipp: Die Kipferl sind direkt aus dem Ofen sehr zerbrechlich. Einige Minuten abkühlen lassen, bevor du sie wendest.
Zimtsterne
Das brauchst du
- 300 g gemahlene Mandeln
- 150 g Puderzucker
- 2 Eiweiß
- 2 TL Zimt
- 1 TL Zitronensaft
- Für die Glasur: 1 Eiweiß und 100 g Puderzucker
So geht’s
- Zwei Eiweiß leicht aufschlagen. 150 g Puderzucker, Mandeln, Zimt und Zitronensaft einarbeiten. Der Teig soll formbar, aber etwas klebrig sein.
- Zwischen Backpapier ungefähr 8 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Für die Glasur ein weiteres Eiweiß mit 100 g Puderzucker dickflüssig verrühren und die Sterne dünn bestreichen.
- Bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten backen. Die Glasur soll hell bleiben. Vollständig auskühlen lassen, bevor du sie lagerst.
Backtipp: Klebt der Teig stark an der Form, den Ausstecher zwischendurch anfeuchten und den Teig nochmals kurz kühlen.

Spitzbuben mit Marmelade
Das brauchst du
- 300 g Mehl
- 200 g kalte Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
- Etwa 150 g Himbeer- oder Johannisbeermarmelade
- Puderzucker zum Bestäuben
So geht’s
- Mehl, Zucker, Vanille, Salz, Butter und Ei zügig zu einem Mürbeteig verkneten und mindestens 45 Minuten kalt stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig 3–4 mm dick ausrollen. Gleich viele Böden und Deckel ausstechen; bei den Deckeln mittig einen kleinen Stern oder Kreis ausstechen.
- Auf Backpapier ungefähr 8–10 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen. Böden dünn mit Marmelade bestreichen, Deckel aufsetzen und mit Puderzucker bestäuben.
Backtipp: Die Marmelade nur dünn auftragen, damit sie beim Zusammensetzen nicht seitlich herausläuft.
Kokosmakronen
Das brauchst du
- 3 Eiweiß
- 150 g Zucker
- 200 g Kokosraspeln
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Prise Salz
- Optional: kleine Backoblaten und dunkle Schokolade
So geht’s
- Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Zucker langsam einrieseln lassen und Zitronensaft kurz unterrühren.
- Kokosraspeln vorsichtig unterheben und kleine Häufchen auf Backpapier oder Oblaten setzen.
- Etwa 12–15 Minuten backen, bis die Spitzen leicht goldbraun sind. Nach dem Auskühlen die Unterseiten nach Wunsch in geschmolzene Schokolade tauchen.
Backtipp: Kokosmakronen brauchen keinen gekühlten Mürbeteig und passen gut in die Wartezeit der anderen Rezepte.
Engelsaugen mit Johannisbeergelee
Das brauchst du
- 250 g Mehl
- 150 g Butter
- 80 g Zucker
- 2 Eigelb
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
- Etwa 120 g Johannisbeer- oder Himbeergelee
So geht’s
- Mehl, Zucker und Salz vermengen. Butter, Eigelb und Vanille zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30–45 Minuten kalt stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kleine Kugeln formen und mit Finger oder Kochlöffelstiel jeweils eine Vertiefung hineindrücken.
- Wenig Gelee einfüllen und etwa 10–12 Minuten backen. Das Gelee darf leicht blubbern, soll aber nicht vollständig überlaufen. Auskühlen lassen.
Backtipp: Kleine Vertiefungen und wenig Füllung verhindern, dass das Gelee beim Backen überläuft.

Heidesand
Das brauchst du
- 250 g Butter
- 120 g Zucker
- 1 TL Vanille
- 350 g Mehl
- 1 Prise Salz
- Optional: 2 EL brauner Zucker zum Wälzen
So geht’s
- Butter langsam schmelzen und leicht bräunen lassen. Vollständig abkühlen lassen, bis sie wieder weich, aber nicht mehr flüssig ist.
- Butter mit Zucker und Vanille verrühren, Mehl und Salz kurz einarbeiten. Teig zu Rollen formen und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rollen nach Wunsch in braunem Zucker wälzen, in 5–7 mm dicke Scheiben schneiden und auf Backpapier etwa 10–12 Minuten backen.
Backtipp: Die Butter muss vor dem Formen ausreichend abkühlen; weiche Teigrollen noch einmal kühlen.
Schwarz-Weiß-Gebäck
Das brauchst du
- 300 g Mehl
- 200 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
- 20 g Backkakao
- Bei Bedarf 1–2 TL Milch
So geht’s
- Aus Mehl, Butter, Zucker, Ei, Vanille und Salz einen glatten Teig herstellen. Halbieren und in eine Hälfte Kakao einkneten; falls sie trocken wird, wenig Milch zufügen. Beide Hälften etwa 30 Minuten kühlen.
- Für Spiralen hellen und dunklen Teig jeweils rechteckig ausrollen, übereinanderlegen und fest aufrollen. Rolle nochmals kühlen, bis sie gut schneidbar ist.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rolle in Scheiben schneiden und auf Backpapier etwa 8–10 Minuten backen.
Backtipp: Die geformte Rolle vor dem Schneiden kühlen, damit die Spiralen ihre Form behalten.
Klassisches Spritzgebäck
Das brauchst du
- 250 g weiche Butter
- 120 g Puderzucker
- 1 Ei
- 1 TL Vanille
- 350 g Mehl
- 50 g gemahlene Mandeln
- 1 Prise Salz
- Optional: 100 g dunkle Kuvertüre
So geht’s
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit Puderzucker und Vanille cremig rühren; Ei kurz einarbeiten.
- Mehl, Mandeln und Salz nur so lange unterrühren, bis ein weicher Spritzteig entsteht. In einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und S-Formen, Stangen oder Kringel auf Backpapier spritzen.
- Etwa 10–12 Minuten backen, auskühlen lassen und die Enden optional in geschmolzene Kuvertüre tauchen. Kuvertüre vor dem Lagern fest werden lassen.
Backtipp: Ist der Teig zu fest zum Spritzen, kurz bei Raumtemperatur stehen lassen; nicht viel zusätzliche Flüssigkeit einrühren.

Haselnuss-Plätzchen
Das brauchst du
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 200 g Mehl
- 150 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- Ganze Haselnüsse zum Verzieren
So geht’s
- Haselnüsse, Mehl, Zucker, Zimt und Salz vermengen. Butter und Ei zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 45 Minuten kalt stellen.
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kleine Kugeln formen, leicht flach drücken und je eine ganze Haselnuss in die Mitte setzen.
- Auf Backpapier ungefähr 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Vor dem Verpacken vollständig auskühlen lassen.
Backtipp: Nüsse sind ein häufiges Allergen. Bei Geschenken die Zutaten gut sichtbar angeben.
Mehrere Sorten entspannt backen.
Kühlteige zuerst
Butterplätzchen, Vanillekipferl, Spitzbuben, Engelsaugen, Heidesand und Schwarz-Weiß-Gebäck brauchen Ruhe im Kühlschrank. Stelle diese Teige zuerst her und beschrifte sie.
Während der Kühlzeit
Kokosmakronen vorbereiten und backen. Für alle Sorten Zutaten abwiegen und Bleche mit Backpapier bereitstellen. Teige jeweils nur so lange wie nötig aus dem Kühlschrank nehmen.
Blechweise backen
Ähnliche Ofentemperaturen gruppieren und Bleche vor der nächsten Runde abkühlen lassen. Plätzchen erst nach vollständigem Auskühlen verzieren, füllen und verpacken.
Gut zu wissen.
Welche Weihnachtsplätzchen gelten als Klassiker?
Butterplätzchen, Vanillekipferl, Zimtsterne, Spitzbuben, Kokosmakronen und Spritzgebäck gehören zu den bekanntesten Sorten.
Welche Weihnachtsplätzchen sind besonders einfach?
Butterplätzchen, Kokosmakronen, Engelsaugen und einfache Haselnuss-Plätzchen sind gute Einstiege.
Warum muss Mürbeteig in den Kühlschrank?
Kühlen macht die Butter wieder fester. Dadurch lässt sich der Teig besser ausrollen und formen und verläuft beim Backen weniger.
Wie verhindere ich, dass Plätzchen auseinanderlaufen?
Zutaten genau abwiegen, Teig ausreichend kühlen und ungebackene Plätzchen nicht auf heiße Bleche legen.
Kann man Teige am Vortag vorbereiten?
Viele Mürbeteige können am Vortag zubereitet und gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Welche Marmelade eignet sich für Spitzbuben?
Himbeer- oder Johannisbeermarmelade passt gut; ihre leichte Säure ergänzt den süßen Teig.
Kann man Weihnachtsplätzchen einfrieren?
Viele vollständig ausgekühlte, ungefüllte Plätzchen lassen sich einfrieren. Glasur, Marmelade und Schokoladenüberzüge können nach dem Auftauen ihre Textur verändern.
Wie viele Sorten braucht ein Plätzchenteller?
Vier bis sechs Sorten mit unterschiedlichen Aromen und Texturen ergeben bereits eine abwechslungsreiche Auswahl.
Plätzchen aufbewahren
Plätzchen vollständig auskühlen lassen und in geeigneten, gut schließenden Dosen trocken lagern. Sehr weiche oder stark aromatische Sorten getrennt von knusprigen Plätzchen aufbewahren. Gefüllte Plätzchen können mit der Zeit weicher werden; Schokolade erst fest werden lassen, bevor sie in die Dose kommt. Haltbarkeit hängt von Zutaten und Lagerung ab. Plätzchen mit Anzeichen von Verderb nicht mehr essen.


