Zimtsterne Rezept: weich, saftig & klassisch
Klassische Zimtsterne mit Mandeln, Zimt und weißer Eiweißglasur. Innen weich und saftig statt hart – perfekt für Weihnachten.

Zimtsterne bestehen aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß, Puderzucker und Zimt. Der Mandelteig soll außen leicht fest, innen aber angenehm weich bleiben. Wird er zu dünn ausgerollt oder zu lange gebacken, werden die Sterne schnell trocken.
Deshalb wird der Teig gekühlt, ungefähr 8–10 mm dick ausgerollt und bei 140 °C nur kurz gebacken. Die weiße Glasur soll gesetzt sein, während der Stern darunter noch etwas weich wirkt. Beim Auskühlen wird er stabiler.
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So einfach geht’s.
- 01
Eiweiß aufschlagen
Eiweiß mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel schaumig schlagen und weiterschlagen, bis weiche Spitzen entstehen.

Gemahlene Mandeln ersetzen in diesem Teig das Mehl. Illustratives, KI-generiertes Bild. - 02
Puderzucker einarbeiten
Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und schlagen, bis eine dicke, weiße, glänzende Masse entsteht, die deutliche Spitzen hält.
- 03
Glasur abnehmen und Teig mischen
Etwa 5–6 EL der Masse für die Glasur in eine kleine Schüssel geben, abdecken und kühlen. Zimt, Zitronensaft und optional Vanille zur restlichen Masse geben. Gemahlene Mandeln portionsweise unterheben, bis ein weicher, leicht klebriger, formbarer Teig entsteht.

Der leicht klebrige Teig wird durch Kühlung besser formbar. Illustratives, KI-generiertes Bild. - 04
Teig kühlen
Teig flach drücken, abdecken und etwa 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Erst danach beurteilen, ob er zu klebrig ist; gegebenenfalls nur wenig zusätzliche gemahlene Mandeln einarbeiten.
- 05
Ausrollen und ausstechen
Ofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und Bleche mit Backpapier belegen. Teig auf wenig Puderzucker oder gemahlenen Mandeln, alternativ zwischen Backpapier, etwa 8–10 mm dick ausrollen. Sterne dicht ausstechen und auf das Blech setzen. Reste nur kurz zusammendrücken und erneut ausrollen.

Die Sterne etwa 8–10 mm dick ausstechen. Illustratives, KI-generiertes Bild. - 06
Glasieren
Die gekühlte Eiweiß-Puderzucker-Masse kurz umrühren. Jeden Stern dünn bis nahe an die Spitzen bestreichen; die Glasur soll nicht dick über die Ränder laufen.
- 07
Kurz backen
Blech auf mittlerer Schiene etwa 10–12 Minuten backen. Die Glasur soll gesetzt und möglichst weiß bleiben; der Mandelteig darf noch leicht weich sein. Die Sterne sollen nicht roh wirken. Backzeit je nach Ofen und Größe früh prüfen.

Die Glasur soll gesetzt und hell sein; die Sterne werden beim Abkühlen fester. Illustratives, KI-generiertes Bild. - 08
Auskühlen lassen
Sterne einige Minuten auf dem Blech fest werden lassen und dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Erst vollständig ausgekühlt in eine Dose geben.
Teig kühlen, 8–10 mm dick ausrollen, dünn glasieren und nur so lange backen, bis die Glasur gesetzt ist.
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Diese Hinweise helfen bei Zutaten, Konsistenz und Vorbereitung.
Worauf es bei den Zutaten ankommt
- Mandeln
- Blanchierte Mandeln ergeben einen helleren Teig; ungeschälte schmecken etwas kräftiger und machen die Sterne dunkler. Beides funktioniert.
- Ohne Mehl
- Gemahlene Mandeln bilden zusammen mit Eiweiß und Puderzucker den Teig. Seine leicht klebrige, dichtere Konsistenz ist anders als bei Mürbeteig.
- Glasur
- Fünf bis sechs Esslöffel der aufgeschlagenen Eiweiß-Zucker-Masse vor dem Zugeben der Mandeln abnehmen und bis zum Bestreichen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
So gelingt es
- Dicke beibehalten
- Bei etwa 8–10 mm Dicke bleibt mehr Feuchtigkeit im Inneren. Dünne Sterne werden viel schneller hart.
- Klebrigen Teig kühlen
- Leichtes Kleben ist normal. Nicht sofort viele Mandeln hinzufügen, denn ein trockenerer Teig ergibt oft trockenere Sterne.
- Glasur hell halten
- Bei niedriger Temperatur und kurzer Backzeit soll sie trocknen, ohne deutlich braun zu werden.
- Nicht im Ofen hart backen
- Die Sterne festigen sich beim Auskühlen. Werden sie bereits im Ofen vollständig hart, sind sie später häufig trocken.
Varianten
- Mit Haselnüssen
- Einen Teil der Mandeln durch fein gemahlene Haselnüsse ersetzen, zum Beispiel 100 g von 400 g. Das Aroma wird kräftiger.
- Mit Vanille
- Optional einen Teelöffel Vanille ergänzen. Zimt und Mandeln bleiben im Vordergrund.
Aufbewahren
Zimtsterne vollständig auskühlen lassen und in einer sauberen, gut schließenden Dose kühl und trocken lagern. Backpapier zwischen den Lagen schützt die Glasur. Der Teig kann gut abgedeckt im Kühlschrank vorbereitet werden. Fertige Sterne lassen sich in einem stabilen Behälter einfrieren; vorsichtig auftauen, damit die Glasur nicht beschädigt wird.
Allgemeine Hinweise zur sicheren Lagerung: Bundeszentrum für Ernährung ↗
Gut zu wissen.
Wie lange müssen Zimtsterne backen?
Bei 140 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten pro Blech. Die Glasur soll gesetzt sein, während die Sterne beim Herausnehmen noch etwas weich wirken.
Warum werden meine Zimtsterne hart?
Häufig wurden sie zu lange gebacken oder zu dünn ausgerollt. Auch sehr viel zusätzliches Mandelmehl macht sie trockener.
Wie dick sollte ich den Teig ausrollen?
Etwa 8–10 mm. Diese Dicke hilft, die Mitte weich zu halten.
Warum klebt der Teig?
Eiweiß, Zucker und Mandeln ergeben einen leicht klebrigen Teig. Durch eine Stunde Kühlen lässt er sich besser ausrollen.
Wie bleibt die Glasur weiß?
Bei 140 °C backen, nur dünn bestreichen und die Backzeit früh kontrollieren.
Kann ich Haselnüsse verwenden?
Ja. Ersetze einen Teil der Mandeln durch fein gemahlene Haselnüsse; der Geschmack wird kräftiger.
Kann ich Zimtsterne am Vortag backen?
Ja. Nach vollständigem Auskühlen luftdicht in einer Dose lagern.

