Kartoffelsuppe mit Würstchen: cremig & einfach
Praktisch getestet: Zutatenmengen, Zubereitung, Garzeit und Portionen wurden von der Alltagsteller Redaktion geprüft. So testen wir unsere Rezepte.
Diese Kartoffelsuppe mit Würstchen ist cremig, herzhaft und einfach gemacht. Mit Kartoffeln, Möhren, Lauch und einem einfachen Trick für die richtige Konsistenz.

Eine heiße Kartoffelsuppe gehört zu den Gerichten, die an kalten Tagen besonders gut funktionieren: unkomplizierte Zutaten, ein großer Topf und am Ende eine Suppe, die richtig satt macht.
Diese Variante wird mit Kartoffeln, Möhren, Lauch und Sellerie gekocht. Für eine cremige Konsistenz brauchst du nicht zwingend Sahne. Püriere nur einen Teil der Suppe und vermische ihn anschließend wieder mit den Kartoffel- und Gemüsestücken. So bleibt sie sämig und gleichzeitig herzhaft.
Für ein weiteres herzhaftes Topfgericht passt unser Bauerneintopf mit Hackfleisch .
Im Winter schmeckt außerdem der Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln .
Wenn du Suppen gerne besonders cremig magst, probiere die Brokkoli-Käse-Suppe .
So einfach geht’s.
- 01
Gemüse vorbereiten
Kartoffeln und Möhren schälen. Kartoffeln in etwa 2 cm große Würfel, Möhren kleiner schneiden. Lauch gründlich waschen und in Ringe schneiden, Sellerie würfeln und Zwiebel fein hacken.

Handgeschnittenes Gemüse und Wiener Würstchen bilden die Grundlage. - 02
Gemüse anschwitzen
Butter oder Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel 2–3 Minuten glasig anschwitzen. Möhren, Lauch und Sellerie hinzufügen und weitere 3–4 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, ohne sie stark zu bräunen.
- 03
Kartoffeln weich kochen
Kartoffelwürfel, Gemüsebrühe, Lorbeerblatt und Majoran dazugeben. Aufkochen, Hitze reduzieren und bei leicht geöffnetem Deckel etwa 20–25 Minuten köcheln lassen, bis sich die Kartoffeln mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen.

Kartoffeln und Gemüse köcheln in Brühe, bis sie weich sind. - 04
Teilweise pürieren
Lorbeerblatt entfernen. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der Suppe in ein hohes Gefäß geben, fein pürieren und wieder mit dem restlichen Gemüse vermischen. Alternativ mit dem Stabmixer nur kurz an einzelnen Stellen direkt im Topf pürieren.

Nur einen Teil pürieren: So wird die Suppe sämig und bleibt stückig. - 05
Konsistenz einstellen
Ist die Suppe zu dünn, einige Minuten offen köcheln lassen oder etwas mehr Kartoffel pürieren. Ist sie zu dick, kleine Mengen warme Brühe einrühren. Nicht unnötig lange mixen, damit sie nicht klebrig wird.
- 06
Würstchen erwärmen
Wiener Würstchen in 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden, zur Suppe geben und bei niedriger Hitze 3–5 Minuten erwärmen. Die Suppe muss nicht mehr stark kochen.

Die Würstchenscheiben werden erst am Ende in der heißen Suppe erwärmt. - 07
Abschmecken und servieren
Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Muskat und bei Bedarf zusätzlichem Majoran abschmecken. Optional Senf oder einen kleinen Schuss Sahne einrühren. Mit gehackter Petersilie und nach Wunsch kräftigem Brot servieren.
Für eine cremige und trotzdem stückige Suppe nur ein Drittel bis die Hälfte pürieren und die Würstchen erst ganz am Ende erwärmen.
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Diese Hinweise helfen bei Zutaten, Konsistenz und Vorbereitung.
Worauf es bei den Zutaten ankommt
- Kartoffeln
- Mehligkochende Kartoffeln zerfallen stärker und geben mehr Stärke ab. Vorwiegend festkochende Sorten behalten mehr sichtbare Stücke.
- Lauch und Sellerie
- Lauch gründlich zwischen den Schichten waschen. Sellerie klein würfeln, damit er zusammen mit den übrigen Zutaten weich wird.
- Würstchen
- Wiener oder Frankfurter passen klassisch. Bockwurst schmeckt kräftiger, Geflügelwürstchen milder und geräucherte Sorten bringen zusätzliches Raucharoma.
- Sahne
- Sahne ist nicht erforderlich. Die Kartoffelstärke bindet die Suppe, wenn ein Teil davon püriert wird.
So gelingt es
- Nur teilweise pürieren
- Ein Drittel bis die Hälfte reicht für eine cremige Grundlage, während Kartoffeln und Gemüse sichtbar bleiben.
- Nicht zu lange mixen
- Langes oder sehr schnelles Pürieren setzt viel Kartoffelstärke frei und kann die Suppe klebrig wirken lassen.
- Würstchen zuletzt zugeben
- Die Scheiben nur in der fertigen Suppe erhitzen. So bleiben sie saftig und die Suppe kocht nicht unnötig ein.
- Konsistenz langsam korrigieren
- Brühe immer nur in kleinen Mengen ergänzen. Zu dünne Suppe lieber kurz offen köcheln lassen oder mehr Kartoffeln pürieren.
Varianten
- Mit Bockwurst
- Bockwurst macht die Suppe kräftiger und besonders herzhaft.
- Mit Geflügelwürstchen
- Eine mildere Variante, wenn du lieber Geflügel verwendest.
- Vegetarisch
- Würstchen weglassen, eine kräftige Gemüsebrühe verwenden und nach Wunsch weiße Bohnen, Kichererbsen oder gebratene Pilze ergänzen.
- Ohne Sahne
- Die Suppe wie beschrieben teilweise pürieren. Das reicht für eine sämige, etwas leichtere Konsistenz.
Aufbewahren
Kartoffelsuppe vollständig abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank ungefähr 2–3 Tage aufbewahren. Beim Erwärmen kann sie durch die Kartoffelstärke deutlich dicker sein; dann etwas Brühe oder Wasser einrühren und langsam vollständig erhitzen. Einfrieren ist möglich, die Kartoffelstruktur kann jedoch körniger werden. Würstchen für eine geplante Tiefkühllagerung besser erst nach dem Auftauen frisch zugeben.
Allgemeine Hinweise zur sicheren Lagerung: Bundeszentrum für Ernährung ↗
Gut zu wissen.
Welche Kartoffeln sind am besten?
Mehligkochende Kartoffeln sorgen besonders leicht für eine cremige Konsistenz. Vorwiegend festkochende funktionieren ebenfalls und behalten mehr Struktur.
Wie wird Kartoffelsuppe cremig?
Püriere etwa ein Drittel bis die Hälfte der gekochten Suppe und vermische sie wieder mit den restlichen Kartoffel- und Gemüsestücken.
Muss Sahne in Kartoffelsuppe?
Nein. Durch die Stärke der Kartoffeln wird die Suppe auch ohne Sahne cremig.
Wann kommen die Würstchen hinein?
Die Würstchenscheiben erst gegen Ende dazugeben und nur einige Minuten in der heißen Suppe erwärmen.
Wie lange hält Kartoffelsuppe im Kühlschrank?
Gut verschlossen ungefähr zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe ergänzen.
Kann ich sie am Vortag kochen?
Ja. Kartoffelsuppe eignet sich gut zum Vorbereiten. Beim Erwärmen ist sie häufig etwas dicker und braucht einen kleinen Schuss Brühe.


